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Auf Schloss Salenegg werden gehobene Ess- und Trinkgewohnheiten seit Jahrhunderten mit Hingabe gepflegt. Der Chardonnay und der Blauburgunder begleiten das Essen. Dieses wird mit einem Hauch Himbeer- oder Aprikosenessig verfeinert. Marc und Himbeerbrand runden die Mahlzeit schliesslich perfekt ab. Unsere Produkte sind unsere Leidenschaft. Lernen auch Sie die «Salenegger» mit ihrem unverkennbaren Charakter kennen, schätzen und geniessen!

Helene v. Gugelberg
Die stattlichen Rebflächen von Schloss Salenegg schmiegen sich an die Ausläufer des Falknis. Das charakteristische Bergmassiv schützt die Weinberge vor kalten Nordwinden und schafft ein Mikroklima, in welchem sich die Reben besonders wohl fühlen. Die kalkhaltigen Schieferböden an hervorragenden Sonnenlagen sind die Grundlage dafür, dass der «Salenegger» zu den bevorzugten Schweizer Weinen gehört.
Mit acht ständigen Mitarbeitern bewirtschaften wir die zwei Hektar grosse Park- und Gartenanlage sowie die mittlerweile elf Hektaren umfassende Rebfläche. Auf zehn Hektaren wächst der seit 1798 in der Bündner Herrschaft heimisch gewordene Blauburgunder. Wir setzen auf einen ausgewogenen Mix bewährter Burgunderklone.
Die Qualität muss im Rebberg entstehen, weshalb wir grössten Wert auf eine ausgewogene Erziehung unserer Reben legen. Dazu gehört auch eine rigorose Ertragsbeschränkung auf maximal 750 g pro m2.
Die Chardonnay-Reben werden mit der gleichen Strenge erzogen. Denn die Charaktermerkmale all unserer Weine werden im Rebberg angelegt und geprägt. Die Kunst des Kellermeisters besteht darin, den heranreifenden Wein zu formen und zur Vollendung zu bringen, ohne ihn zu verfälschen. Nur so erhalten wir einen terroirtypischen Wein, der den Namen «Schloss Salenegg» auch verdient.
Der mächtige Torkelbaum aus dem Jahre 1656 ist eng mit der Geschichte der von Gugelberg auf Schloss Salenegg verbunden. Sein Einbau im Torkel zeigt, dass den Schlossherren kein Aufwand zu gross war, um mustergültigen und zeitgemässen Weinbau zu betreiben.
Heute vereinen wir Bewährtes mit Neuem - so beim Blauburgunder, dessen Maischenstand- und Gärzeit während zehn Tagen in Stahltanks erfolgt, wo auch der biologische Säureabbau stattfindet. Danach darf der junge Wein zur vollen Entfaltung seines Charakters in die althergebrachten grossen Fuder (Holzfässer) umziehen. Dort bleibt er, bis er ein Jahr später trinkreif abgefüllt wird. Erst im Keller ändert sich die Behandlung von Blauburgunder und Chardonnay.
Der Chardonnay-Most wird nach der Ganztraubenpressung gleich in französische Barriques gefüllt. Hier durchläuft er alle Stadien des Werdens unter dem wachsamen Auge von Kellermeister Bernhard Wyler. Erst zwölf Monate später wird der gereifte Wein in Flaschen abgefüllt und zum Verkauf freigegeben.
Der hohe Anspruch an die Qualität unserer Trauben und des Obstes widerspiegelt sich auch in unseren weiteren Erzeugnissen: Marc, Himbeerbrand, Himbeer-, Aprikosen- und Quittenessig.
Schloss Salenegg befindet sich seit 1654 im Privatbesitz der Familie von Gugelberg, die auch heute noch auf Salenegg wohnt. So werden Sie sicherlich verstehen, dass wir nur sehr zurückhaltend ausgewählte Anlässe für geschlossene Gesellschaften in den Räumlichkeiten des Schlosses durchführen. Wenn Sie einen solchen Wunsch haben, rufen Sie uns an, und wir besprechen gerne mit Ihnen unsere Möglichkeiten.
Gerne empfangen wir interessierte Gruppen in unserem Keller. Bernhard Wyler, unser Kellermeister, führt Sie durch die Jahrhunderte der Weinbereitung und weiht Sie in das Kunsthandwerk der Kellerarbeit ein. Bitte reservieren Sie mindesten 1,5 Stunden für Ihren Besuch bei uns. Ihre Voranmeldung ist unerlässlich.
Sie erreichen Herrn Bernhard Wyler direkt unter der Nummer +41 (0)79 682 30 57.